Nehmen wir an, dass die wichtigen politischen Entscheidungen nicht im Parlament, sondern auf der Jagd getroffen werden. Stellen wir uns vor, dass Jäger die Medien mit Geld versorgen. Die Medien fühlen sich folglich den Jägern weitaus verpflichteter als ihrem Publikum. Denken wir uns zusätzlich stramme Waidmänner, die in homoerotischen Verbindungen stehen und setzen wir schließlich einen afrikanischen Asylwerber in die Mitte dieses Panoramas so ergibt sich ein Theaterstück, in welchem Leoparden das politische Parkett bestimmen, schwule Küsse unaufhaltsam an die Oberfläche dringen und Frauen zu feschen Puppen degradiert werden.

 

Regieassistenz

Carla Gailhofer
Vanessa Borgmann
Fiona Tehrani

 

Bühnenbild & Ausstattung

Susanna Geppert 
Lukas Oppolzer

 

Maske

Melissa Huszar

 

Foto

Martin Nefe

Barbara Zerlauth

 

Design

Nicole Zimmermann

SAU

SCHÄDEL

FRESSEN